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Fundfabrik eröffnet am 8. August

Verkaufshalle mit Lampen und Uhren
Im neuen Gebrauchtwarenkaufhaus der ASF erhalten aussortierte Gegenstände ein zweites Leben. (Foto: Seeger/Stadt Freiburg)

Lust auf Secondhand-Schnäppchen? Am Samstag, 8. August, ist endlich soweit: In der neuen Fundfabrik kann gestöbert, anprobiert und entdeckt werden.

An diesem Tag öffnet das neue Gebrauchtwarenkaufhaus der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg GmbH (ASF) erstmals seine Türen für die Öffentlichkeit. Damit bekommt Freiburg einen Ort für gelebte Kreislaufwirtschaft: auf 3000 Quadratmetern werden hier gut erhaltene, gebrauchte Waren angeboten, die zuvor auf den Freiburger Wertstoffhöfen gespendet wurden. Nachdem sie geprüft und aufbereitet wurden, gehen sie zu fairen Preisen in den Verkauf. So erhalten aussortierte Gegenstände ein zweites Leben und Abfälle werden vermieden. Wer hier einkauft, schont Ressourcen – und den eigenen Geldbeutel.

Wer kommt, wird fündig

Zum Verkauf stehen über 120.000 gespendete Artikel. Neben Möbeln, Haushalts- und Dekoartikeln, Bildern und Spiegeln, Büchern, Medien und Spielsachen gibt es auch Fahrräder und Kleidung in allen Größen. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Und auch zahlreiche kuriose Unikate warten darauf, entdeckt zu werden.

Mit diesem neuen Angebot fördern wir die sogenannten 5 R-Prinzipen "Refuse, Reduce, Reuse, Repair und Recycle" (ablehnen, reduzieren, wiederverwenden, reparieren und recyceln). Damit schaffen wir eine Kultur, in der Ressourcen wertgeschätzt und im Kreislauf gehalten werden. Upcycling zeigt, dass aus vermeintlichem Abfall neue Ideen, neue Produkte und neue Chancen entstehen können.

Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit

Ort der Begegnung

Neben einem klassischen Warenkaufhaus soll die Fundfabrik zu einem Ort der Umweltbildung und sozialer Teilhabe werden. Dafür entstehen nach und nach ein Repair-Café, Workshops, Upcycling-Angebote, Vorträge und weitere Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen, Initiativen und lokalen Netzwerken. Besucher*innen erhalten dort praktische Anregungen, wie sie Produkte länger nutzen, reparieren oder kreativ upcyceln können.

Zum Start der Fundfabrik liegt der Fokus zunächst auf dem Warenverkauf, der die Basis für einen langfristig tragfähigen Betrieb bildet. In den Neubau hat die ASF mehrere Millionen Euro investiert. Er befindet sich in direkter Nachbarschaft zum Recyclinghof St. Gabriel im Industriegebiet Nord.

Nachhaltiges und soziales Engagement

Das Gebäude wurde unter nachhaltigen Gesichtspunkten erreichtet und erfüllt den Effizienzgebäudestandard. Neben den ökologischen Aspekten übernimmt die ASF auch soziale Verantwortung: Beschäftigte der ASF, die aus gesundheitlichen oder organisatorischen Gründen nicht mehr an ihrem bisherigen Arbeitsplatz tätig sein können, erhalten hier alternative Arbeitsplätze in den Bereichen Verkauf, Werkstatt und Warenannahme.

Darüber hinaus hat die gemeinnützige Freiburger Qualifizierungs- und Beschäftigungsgesellschaft (f.q.b. gGmbH) Geschäftsflächen in der Fundfabrik für ihre eigene Kundschaft angemietet. Mit dem dort betriebenen Möbelladen schafft sie neue Chancen für Menschen, die auf dem Arbeitsmarkt häufig auf besondere Herausforderungen stoßen. Die Zusammenarbeit ergänzt das nachhaltige Konzept der Fundfabrik um eine weitere soziale Komponente.

Standort und Öffnungszeiten

Die Fundfabrik befindet sich in der Liebigstraße 16. Dort findet am Samstag, 8. August, ab 10 Uhr die große Eröffnung statt.

Erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Straßenbahn Linie 4 bis Messe Freiburg
Bus Linie 22 bis Liebigstraße
Bus Linie 23 bis Liebigstraße

Montag: geschlossen
Dienstag bis Freitag: 10 - 18 Uhr
Samstag: 10 - 16 Uhr
Sonn- und Feiertage: geschlossen

Wichtig zu wissen: In der Fundfabrik kann nur mit Karte bezahlt werden, Barzahlung ist nicht möglich.

Weitere Informationen gibt es unter www.fundfabrik.de und www.abfallwirtschaft-freiburg.de.

Veröffentlicht am 04. August 2026