Freiburger Stadtbau
FSB-Wohnungen am Ebneter Ortseingang sind fertig

Der Kontrast hätte kaum größer sein können: Beim Spatenstich im November hatte es frisch geschneit, und ein eisiger Wind peitschte über die Baugrube. 18 Monate und gut 40 Grad später herrschte an Ebnets Ortsrand dagegen sprichwörtlich eitel Sonnenschein: In Rekordzeit hat die Stadtbau hier ein schickes Drei-Haus-Ensemble mit insgesamt 24 geförderten Mietwohnungen errichtet.
Einzug im August möglich
Schon im August werden die Mieter*innen die Wohnungen im damit abgeschlossenen Baugebiet Hornbühl-Ost mit Leben füllen. Sie können sich glücklich schätzen: „Da würde ich sofort einziehen!“, war einer der meistgehörten Sätze beim Presserundgang vor 14 Tagen.
Die 18-Vierzimmer-, drei Dreizimmer- und drei Zweizimmerwohnungen sind sehr praxistauglich geschnitten, haben große, barrierefreie Bäder, wohlige Holzdecken und bieten teils spektakuläre Aussichten. Alle Wohnungen sind öffentlich gefördert, vier davon werden im Rahmen des städtischen Programms „Einfach.Gemeinsam.Wohnen“ vergeben.
Holzfassaden mit Begrünung
Aber selbst wer hier nicht wohnen wird, kann sich an den Häusern erfreuen. Direkt an der Schwarzwaldstraße steht ein viergeschossiges Gebäude, dahinter zwei Dreigeschosser. Ihre freundlichen Fassaden aus sägerauer Weißtanne bilden einen schönen Kontrast zur Umgebungsbebauung und symbolisieren auf den ersten Blick die nachhaltige Bauweise der fast vollständig aus Holz errichteten Häuser. Lediglich Treppenhäuser, Fahrstuhlschächte und die Laubengänge sind noch aus Beton, außerdem natürlich die Tiefgarage, die Platz für 24 Autos und 48 Fahrräder bietet. 20 weitere Radstellplätze gibt es vor den Häusern.
Zur Nachhaltigkeit gehört auch das energetische Konzept mit PV-Anlagen, Fassadenbegrünung und – erstmals bei der FSB – einer Wärmepumpe. Damit die mit möglichst viel selbst produziertem Strom laufen kann, hatte das Architekturbüro Harter + Kanzler & Partner aus Freiburg eine asymmetrische Gebäudeanordnung geplant, die für möglichst geringe Verschattung auf den Dächern sorgt.
Bezahlbarer Wohnraum mit hoher ökologischer Qualität
Einen anderen Planungskniff hat das Stadtplanungsamt möglich gemacht, wie Stadtbau-Chefin Magdalena Szablewska dankend erwähnte: Weil die beiden südlichen Dreigeschosser mit einem Laubengang verbunden sind, reicht zur barrierefreien Erschließung hier ein Aufzug.
Hornbühl Ost steht beispielhaft für unseren Anspruch, bezahlbaren Wohnraum mit hoher ökologischer Qualität zu verbinden.
Magdalena Szablewska, FSB-Geschäftsführerin
Oberbürgermeister Martin Horn wies darauf hin, dass es sich bereits um die vierte Fertigstellung von Stadtbau-Projekten in diesem Jahr handelt, dankte für die große Unterstützung aus dem Ortschaftsrat und freute sich über „das tolle Ensemble“ am östlichen Ortseingang Freiburgs.
Weniger als elf Euro Miete pro Quadratmeter
Matthias Müller, der kaufmännische Stadtbau-Chef, gab abschließend noch einen Einblick in die Finanzierung des Elf-Millionen-Euro-Projekts. Sieben Millionen Euro stammen aus zinsvergünstigten Förderdarlehen der Landesbank, die Stadt unterstützte mit Grundstücks- und Kapitaleinlagen.
Nicht einmal elf Euro pro Quadratmeter zahlen die künftigen Mieter*innen. Damit solche Projekte weiterhin möglich seien, müsse die Stadtbau aber auch Einnahmen aus dem Bauträgergeschäft erzielen. Wer bei der FSB investiere, unterstütze damit direkt den sozialen Wohnungsbau, warb Stadtbau-Chef Müller. Er wird noch häufiger Gelegenheit haben für diesen Werbeblock: Aktuell sind bei der Stadtbau 1000 Wohnungen in Bau.