Pressemitteilung vom 12. Juni 2026

Grünoasen-Projekt in Ebnet eröffnet

  • Mehr Aufenthaltsqualität auf dem Elisabeth-von-zur-Mühlen-Platz

Im kühlen Schatten einer Eiche: An heißen Sommertagen gibt es kaum einen besseren Ort. Bäume spenden Schatten, kühlen ihre Umgebung und erhöhen die Aufenthaltsqualität. Das ist vor allem im Hinblick auf den Klimawandel wichtig. Doch es geht nicht nur darum, neue Bäume zu pflanzen. Es hilft auch schon, bestehende Orte unter Bäumen aufzuwerten, damit Menschen sich dort auch im Sommer gerne aufhalten. Deshalb hat das Garten- und Tiefbauamt den Elisabeth-von-zur-Mühlen-Platz in Ebnet umgestaltet. Jetzt lädt der Platz zum Verweilen, Austauschen und Entspannen ein. 

Oberbürgermeister Martin Horn sagt bei der Eröffnung: „Unsere Grünoasen sind vielseitig: Sie helfen bei der Klimaanpassung und werten Orte im gesamten Stadtgebiet auf. Gleichzeitig schaffen wir Plätze, an denen Menschen gerne zusammenkommen, sich begegnen und Gemeinschaft entsteht. Genau das ist hier in Ebnet gelungen.“ 

Bei der Gestaltung war wichtig, den Charakter des Ortes zu bewahren. Der Elisabeth-von-zur-Mühlen-Platz soll weiterhin ein Ort zum Entspannen, Lesen oder für eine Pause im Schatten bleiben – zugleich aber auch ein Treffpunkt für Jung und Alt sein. 

In der Mitte des Platzes steht eine große Eiche, die Schatten spendet. Um den Baum herum laden nun ein Tisch, Bänke und Liegepodeste zum Verweilen ein. Damit entsteht ein Ort, der Kommunikation fördert, aber auch Rückzug und Ruhe zulässt. Ergänzt wird der Platz durch ein Balancier- und Sitzelement im Übergang zur benachbarten Kita. Auch das Thema Biodiversität spielte bei der Neugestaltung eine wichtige Rolle. Eine Wildblumenwiese, Blühsträucher und ein Staudenbeet sorgen das ganze Jahr über für ein abwechslungsreiches Bild und bieten zugleich Lebensraum für Insekten. Außerdem gibt es auf dem Platz jetzt ein „Schwätzbänkle“ – das zweite in Ebnet. Es soll Menschen unkompliziert miteinander ins Gespräch bringen.

Die Umgestaltung des Elisabeth-von-zur-Mühlen-Platzes hat insgesamt rund 60.000 Euro gekostet. 

Hintergrund: Grünoasen in Freiburg

Mit den Grünoasen schafft die Stadt Freiburg im gesamten Stadtgebiet kleine, klimaangepasste Aufenthaltsorte. Ziel ist es, Plätze insbesondere an heißen Tagen attraktiver zu machen und gleichzeitig die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum zu verbessern. Dazu gehören unter anderem zusätzliche Sitzmöglichkeiten, Begrünung, Schattenangebote, Trinkwasserspender sowie Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität. Bereits umgesetzt wurden verschiedene Projekte im Stadtgebiet: Auf dem Platz der Alten Synagoge wurden mobile Pflanzmodule mit integrierten Sitzgelegenheiten sowie große Holzpodeste aufgestellt. Auch am Holzmarkt und in der Kaiser-Joseph-Straße entstanden solche Grünoasen. In der Wiehre wurde nahe des Alten Wiehrebahnhofs eine rund 65 Quadratmeter große Asphaltfläche entsiegelt und in eine begrünte Aufenthaltsfläche mit neuer Bepflanzung und Sitzbank umgewandelt. Am Maria-von-Rudloff-Platz im Rieselfeld, einem bekannten Hitze-Hotspot, pflanzte die Stadt zwölf neue Bäume, um zusätzlichen Schatten zu schaffen. In Waltershofen wurde zudem ein neuer Trinkwasserspender eingeweiht, der bereits rege genutzt wird. 

Veröffentlicht am 12. Juni 2026