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Windeln, Zigaretten oder Katzenstreu: In den Restmüll gehören nur Abfälle, die nicht weiter verwertbar sind. So lassen sich Biomüll, Kunststoffe und Metalle besser recyceln. Das spart Energie, senkt Treibhausgase und schont Ressourcen. Mülltrennung schützt also direkt das Klima. Um zu prüfen, wie gut gelingt, hat die Stadt 2025 den Freiburger Restmüll genauer untersucht. Die Analyse zeigt, wie sich der Restmüll zusammensetzt, welche Wertstoffe noch darin landen und wie nah Freiburg den Zielen des neuen Abfallwirtschaftsplans Baden-Württemberg kommt. Das Ergebnis: Freiburg ist auf einem guten Weg – hat aber noch Luft nach oben.
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Ein wichtiger Moment: 124 Freiburger*innen aus 43 Herkunftsländern haben die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten – bei einer Feier im Historischen Kaufhaus am Mittwoch, 22. April 2026. Im Mittelpunkt standen das gemeinsame Sprechen des Bekenntnisses zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung und die feierliche Übergabe der Einbürgerungsurkunden. Unter den 124 Eingebürgerten sind 10 Kinder und Jugendliche.
Für Zugewanderte, die außerhalb Deutschlands gearbeitet, einen Studienabschluss erworben oder eine Ausbildung gemacht haben, stellen sich bei der Arbeitssuche in Freiburg viele Fragen. Sie auf dem Weg in eine qualifizierte Beschäftigung zu beraten und zu unterstützen – das ist Ziel des von Bund und EU geförderten Projekts „Plan A – Berufliche Qualifizierung und Begleitung für Migrant*innen“. Neu seit diesem Jahr: Neben individueller Beratung bietet das Freiburger-Projektteam nun auch mehrere Gruppenangebote zu beruflichen Themen an. Diese umfassen jeweils 40 Unterrichtseinheiten, die sich auf Präsenztermine und Selbstlernphasen verteilen.
Der Countdown läuft – am Sonntag, 26. April, findet die OB-Wahl statt. Falls niemand aus dem Lager der Kandidierenden mehr als die Hälfte der Stimmen erhält, findet drei Wochen später, am 17. Mai, eine Stichwahl zwischen den beiden stimmenstärksten Bewerber*innen statt.
Am Mittwoch, 22. April, geht der neue Außenaufzug an der Schlossbuckhalle in Munzingen in Betrieb. Das frisch renovierte Foyer begrüßt alle Besuchenden; über die bekannte Treppe oder mit dem neuen Aufzug erreichen sie künftig die Mehrzweckhalle im ersten Obergeschoss. Damit erfüllt sich ein lang gehegter Wunsch vieler Menschen in Munzingen. Flankiert vom Engagement des Behindertenbeirats, konnte das städtische Immobilienmanagement (IMF) den barrierefreien Zugang zur Schlossbuckhalle verwirklichen, weil der Gemeinderat eine Pauschale für die Herstellung von Barrierefreiheit in Bestandsgebäuden bereitgestellt hat.
Das Martinstor ist schön, alt und (was nicht allgemein bekannt ist) unter ständiger Beobachtung. Zuständig für das turnusmäßige Kartieren der Schäden am Tor ist das städtische Immobilienmanagement (IMF). In dessen Auftrag wurden im Herbst 2024 die Oberflächen des Martinstors mit einer Drohnenkamera hochauflösend fotografiert. Im Mai 2025 folgten dann Fassadenkletterer, die in mehreren Nachtschichten die kartierten Schäden genauer untersuchten. Mit Laser-Scans wurden anschließend 3D-Daten generiert und Bestandspläne erstellt – wie bei allen Schritten in enger Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege. Die Anneliese-Müller-Stiftung unterstützt die Schadenskartierung mit 40.000 Euro.
Am Dienstag, 5. Mai, findet von 14 bis 15.30 Uhr Rathaus im Stühlinger (Fehrenbachallee 12, Bestandsbau, großer Sitzungssaal) ein Vortrag zum Thema „Zuhause bleiben im Alter“ statt. Kerstin Niermann vom städtischen Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt gibt Tipps für die Wohnraumgestaltung, referiert über klassische Hilfsmittel und technische Möglichkeite und informiert über Umbaumaßnahmen und ihre Finanzierung.
Ab Montag, 27. April, laufen in der Elsässer Straße am Knotenpunkt Auwaldstraße / Wirthstraße Tief- und Straßenbauarbeiten. Das Garten- und Tiefbauamt (GuT) saniert und baut die Kreuzung um; Badenova Netze verlegt eine neue Wasserleitung. Der Umbau dauert bis Ende November 2026 und schließt an die umfangreichen Bauarbeiten im vergangenen Jahr in der Elsässer Straße zwischen Wirthstraße Süd und Nord an.
Das Garten- und Tiefbauamt wartet, repariert und reinigt die Tunnel der B31 Ost. Zusätzlich setzen die Fachleute die Tunnelsteuerung instand. Während der Arbeiten sind Schützenalleetunnel, Galerie und Kappler Tunnel nachts von 20 bis 6 Uhr voll gesperrt.
Ab Montag, 27. April, wird die Fuß- und Radwegbrücke nördlich der Mühlmattenschule in Richtung der Straße Alte Ziegelei repariert. Zudem erhält die Brücke über den Mühlbach ein neues Geländer und einen neuen Belag. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Montag, 18. Mai. Währenddessen ist die Brücke voll gesperrt.
Der Gemeindevollzugsdienst des Amtes für öffentliche Ordnung hat sich gestern, 15. April, wieder am europaweiten „Speed-Marathon“ beteiligt. Bei der Aktion wird schwerpunktmäßig die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit überwacht. Mit vier Messfahrzeugen fanden dabei an 16 Messstellen im Stadtgebiet 16 Geschwindigkeitskontrollen statt.
Am Freitag, 17. April, findet in Freiburg eine Fahrrad-Demonstration für Klimaschutz statt. Sie beginnt um 13 Uhr auf dem Platz der Alten Synagoge. Ab circa 13.40 Uhr radeln die erwarteten 100 Teilnehmenden über die Werthmannstraße zur Kronenbrücke und über die Lessing-, Schiller- und Schwarzwaldstraße bis zur Möslestraße. Von dort geht es über Schwarzwald- und Leo-Wohleb-Straße, Schwabentor-, Schlossberg-, Leopold- und Friedrichring, Friedrichstraße, Bismarckallee, Eisenbahnstraße und Rotteckring zurück zum Platz der Alten Synagoge. Die Demonstration endet um 15.30 Uhr.
Auch im Jahr 2025 verzeichnet der Mundenhof einen herausragenden Erfolg: Mehr als 573.000 Besucher*innen fanden ihren Weg in den Freiburger Tier- und Naturerlebnispark und besuchten die vielseitigen Angebote des Hofes. Damit wurde nach dem Corona-Knick (2019: 382.000, 2020: 308.000, 2021: 362.000) zum vierten Mal in Folge der Vorjahres-Rekord geknackt: 2022 waren es 486.000, 2023 dann schon 521.000 und 2024 über 557.000 Besucher*innen gewesen. Diese – und viele weitere – Erkenntnisse haben Umweltbürgermeisterin Christine Buchheit und die Mundenhof-Leiterinnen Susanne Eckert und Birte Boxler heute auf einem Ortstermin vorgestellt.
Die Bauakteur*innen im Quartier Kleineschholz stellen sich erneut vor: Am Samstag, 18. April, von 10 bis 17 Uhr können Interessierte auf dem Platz der Alten Synagoge erfahren, wie der aktuelles Planungsstand im innenstadtnahen Quartier ist.
Warum bewerben sich viele qualifizierte Frauen nicht auf passende Stellen? Dieser Frage widmet sich die Online-Veranstaltung „Frauen: unterschätztes Potenzial. Warum Frauen Ihre Stellenanzeigen überlesen“ am Donnerstag, 30. April, von 12 bis 12.45 Uhr.
Sie vermiest uns nicht nur laue Abende auf dem Balkon, sondern auch das Frühstück im Freien oder das Mittagsschläfchen unter den Bäumen in der Hängematte: Die Asiatische Tigermücke ist, anders als ihre altbekannten Verwandten, auch am Tag aktiv. Sie nervt, sie sticht und kann – im schlimmsten Fall –Krankheiten übertragen. In allen Stadtteilen ist sie mittlerweile zu Hause, nur wer in Günterstal oder Kappel wohnt, hatte die letzten Jahre noch Ruhe vor ihr. Die schlechte Nachricht: Es geht bald wieder los, die erste Tigermückengeneration des Jahres steht in den Startlöchern. Die gute Nachricht: Jede und jeder kann etwas tun. Und sollte das auch, denn eines ist sicher: Wer untätig bleibt, den wird die Mücke plagen.
Die ersten Kinder spielen schon seit Anfang Februar in den neuen städtischen Kita-Räumen in der Ingeborg-Krummer-Schroth-Straße 12. Das Besondere: Beim munteren Gespräch der Ein- bis Sechsjährigen ist neben Deutsch auch Italienisch zu hören. Am heutigen Dienstag haben Oberbürgermeister Martin Horn, Bürgermeisterin Christine Buchheit und Pietro Falcone, Konsul von Italien in Freiburg, die Deutsch-Italienische Kita nun offiziell eingeweiht – bei einem bunten Fest mit Kindern, Eltern und Kitafachkräften.
Der Verlust der biologischen Vielfalt ist eines der größten Umweltprobleme unserer Zeit – weltweit aber auch in Deutschland. Mehr als die Hälfte der Lebensraumtypen befindet sich in einem schlechten Zustand. Dabei ist eine vielfältige Natur wichtig für funktionierende Ökosysteme und damit auch für die Menschen. Die Stadt Freiburg arbeitet deshalb mit ihrem Aktionsplan Biodiversität seit Jahren daran, Lebensräume besser zu vernetzen und die Biodiversität im Stadtgebiet zu stärken. Ein wichtiges Instrument dafür ist die Herstellung eines funktionsfähigen Biotopverbunds.
Wenn ein geliebtes Haustier stirbt, ist das ein großer Verlust. Viele Freiburger*innen wünschen sich auch für ihre vierbeinigen Freunde eine letzte Ruhestätte. In Freiburg gibt es – angrenzend an den Friedhof Bergäcker in Littenweiler – einen Tierfriedhof, der bisher privat betrieben wurde. Zum 1. Mai übernimmt die gemeinnützige Freiburger Qualifizierungs- und Beschäftigungsgesellschaft (FQB) den Betrieb. Verpachtet wird die Fläche durch den Eigenbetrieb Friedhöfe.
Technikerin, Systemadministratorin oder Handwerkerin – in vielen Berufen sind Frauen noch unterrepräsentiert. Aber warum die Ausbildung nicht in einem Beruf beginnen, der für Mädchen auf den ersten Blick ungewohnt wirkt? Der Girls‘ Day ist ein Tag, an dem Mädchen in verschiedene Berufsfelder hineinschnuppern können, in denen bisher der Männeranteil überwiegt. Ziel ist es, sie zu ermutigen, ihre beruflichen Interessen frei von stereotypen Rollenzuschreibungen zu verfolgen. Hier können sie praktische Erfahrungen sammeln und dabei ihre Stärken und Talente kennenlernen.
Ein Durchlass unter der Schlierbergstraße ist in desolaten Zustand und muss erneuert werden. Für den Neubau muss in diesem Bereich auch der Straßendamm zurückgebaut werden. Die aufwendigen Arbeiten beginnen am Montag, 20. April und dauern voraussichtlich bis Frühjahr 2027. Während der Bauzeit ist die Schlierbergstraße zwischen den Häusern 104 (nach dem Privatparkplatz) und 139 auch für den Rad- und Fußverkehr gesperrt. Alle Zugänge und Zufahrten zu anliegenden Gebäuden bleiben frei. Ausweichmöglichkeiten gibt es über die Alte Straße, die Merzhauser Straße und die Lorettostraße.
Mit dem Projekt "Job-Netz – Nachhaltiges Erwerbs- und Teilhabezentrum" unterstützt das Amt für Migration und Integration Männer mit Migrationserfahrung gezielt bei der Berufsorientierung und beim Einstieg in Ausbildung oder Beschäftigung.
Freiburg wählt am 26. April ein neues Stadtoberhaupt. Damit die Bürgerinnen und Bürger sich ein Bild der Kandidierenden machen können, lädt die Stadt Freiburg zu einer Vorstellungsveranstaltung mit den Bewerber*innen der OB-Wahl ein. Diese findet statt am Mittwoch, 15. April, von 19.30 Uhr an (Einlass ab 19 Uhr) im Konzerthaus Freiburg. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Um die Vielfalt verschiedener Lebenswelten geht es bei der diesjährigen Buchwoche der Freiburger Sprach-Kitas. Sie findet anlässlich des Welttags des Buches, dem 23. April, statt. Zwischen Montag, 20. April, und Freitag, 24. April, beschäftigen sich mehr als 4000 Kinder aus 56 Kitas mit der Freude am Lesen – darunter auch 32 Sprach-Kitas.
Egal ob im Stadtwald, im Planetarium oder im Museum: Bei der zehnten Nacht der Umwelt am Freitag, 24. April, haben alle Freiburger*innen die Gelegenheit, ihre Stadt bei Dunkelheit zu erkunden. Ab 18 Uhr lädt das Umweltschutzamt zu neun spannenden Touren durch die Nacht ein.
Vor fünf Jahren rief das Kulturamt das Programm „Teaching Artists – Residence in School“ ins Leben: Noch bis Ende des Schuljahres sind die Tänzerin und Kunstpädagogin Miriam Seifert und die Tänzerin und Videokünstlerin Stephanie Scheubeck „Teaching Artists“ an der Lessing-Realschule. Jetzt geht das Programm in die sechste Runde: Bis Dienstag, 30. Juni, können sich interessierte Duos aus allen Genres bewerben.
Am Dienstag nach Ostern hat der Briefwahlversand für die OB-Wahl begonnen. Leider wurden beim Versand der ersten Charge der Briefwahlunterlagen weiße statt gelbe Stimmzettelumschläge kuvertiert und verschickt. Ab sofort werden wie ursprünglich vorgesehen gelbe Stimmzettelumschläge verschickt.
Familien, Paare oder Einzelpersonen, die sich dafür interessieren, Kinder oder Jugendliche in ihrem Zuhause aufzunehmen, können sich am Mittwoch, 22. April, von 18 bis 20 Uhr informieren. Die Veranstaltung findet im Amt für Kinder, Jugend und Familie, Europaplatz 1, statt.
Am Sonntag, 19. April, von 11 bis 17.30 Uhr dreht sich im Waldhaus alles um Kolumbien. Damit erreicht die erfolgreiche Reihe „Wälder der Welt“, die das Waldhaus seit 17 Jahren mit dem Eine-Welt-Forum veranstaltet, ein kleines Jubiläum: Kolumbien ist das 25. Land, das bei WdW im Mittelpunkt steht.
Am Freitag, 10. April, findet in Freiburg eine Demonstration für Klimaschutz statt. Sie beginnt um 13 Uhr auf dem Platz der Alten Synagoge. Gegen 13.40 Uhr begeben sich die erwarteten 100 Teilnehmer*innen auf einen Aufzug über den Rotteckring, die Eisenbahnstraße und die Bismarckallee, dann durch die Unterführung zur Breisacher Straße. Über Fehrenbachallee, Engelbergerstraße, Wentzingerstraße, Wiwilí-Brücke und Sedanstraße kommen sie zurück zum Platz der Alten Synagoge. Die Demonstration endet um 15.30 Uhr.